München, den 12.
Januar 2010. Nach der erfolgreichen Premiere der hybridica im Herbst
2008, geht die internationale Fachmesse zur Entwicklung und Fertigung
hybrider Bauteile in die zweite Runde. Dabei baut die
Parallelveranstaltung zur
Weltleitmesse electronica auf das bewährte Messekonzept, die
Wertschöpfungskette
hybrider Komponenten umfassend abzubilden: von Rohstoff, Entwicklung
und
Prototyping über Werkzeug und Formenbau, Fertigungsanlagen und
Automatisierungskonzepte bis zu den Anwendungsfacetten hybrider
Bauteile in den
Hightech-Industrien. Aber auch neue Themenfelder werden integriert. So
wird die
hybridica 2010 nicht nur Metall-Kunststoff-Komponenten zeigen, sondern
auch
Keramik als innovativen Verbundwerkstoff für Hybrid-Kombinationen
abbilden. Im
Kunststoff-Umfeld werden spritzgegossene Schaltungsträger und
damit die
MID-Technologie neu in die Nomenklatur aufgenommen. Damit eröffnet
die
hybridica weiteren Aussteller- und Besucherzielgruppen eine attraktive
Informations-
und Präsentationsplattform. Wenn die hybridica vom 9. bis 12.
November 2010 zum zweiten Mal ihre Tore öffnet, schreibt sie eine
Erfolgsgeschichte fort: Zur Premiere 2008 versammelte die neue Messe für hybride
Bauteile 130 Aussteller aus zehn Ländern und über 7.800 Besucher aus 21 Ländern.
Aussteller wie Besucher begrüßten das Konzept, hybriden Bauteilen und den damit
verbundenen integrierten Fertigungsverfahren eine Messeplattform einzurichten, welche
die Innovationskraft dieser Technologien in den Mittelpunkt rückt: Materialverbünde
kombinieren Multifunktionalität mit Gestaltungsfreiheit, integrierte Fertigungsverfahren
verbinden Automatisierung mit hoher Wertschöpfung und verbessern zugleich die
Ressourcen-Bilanz.
Das Konzept der hybridica ist es, den
Themen dieser sich in den letzten Jahren formierenden Branche eine eigene
Plattform zu bieten, auf der Experten Wissen und Erfahrungen austauschen, sich
über neue Trends und Innovationen informieren, neue Projekte mit potenziellen
Kunden verabreden sowie neue Einsatzbereiche und Absatzmärkte erschließen
können.
Gesamte Wertschöpfungskette im Blick Auch die hybridica 2010 wird die
gesamte Wertschöpfungskette der Hybrid-Technologie abbilden. Deshalb finden
sowohl die Unternehmen, die Maschinen und Anlagen für die hybride Fertigung
bauen, ihre Heimat auf der hybridica, als auch die Hersteller der hybriden
Bauteile. Diese präsentieren ihre gesamte Produkt-, Lösungs- und
Materialkompetenz. Dazu zählen die hybriden Komponenten selbst, aber auch
umfassendes Know-how in der Präzisionsbearbeitung von Metallen – Stanzen,
Umformen, Oberflächenveredelung – der Kunststoffbearbeitung – Umspritzen von
Einlegeteilen, Insert-Molding, Outsert-Molding, Hinterspritzen von Metallen,
mediendichtes Umspritzen etc. – sowie etwa Verbindungs-, Füge- und
Montage-Technologien.
Ein Themenschwerpunkt wird erneut der
Fertigungsprozess selbst sein. Die Fertigung hybrider Bauteile bedingt enormes
Know-how: angefangen von der Rohstoff-Auswahl, der Prototypen-Entwicklung, dem
Werkzeug- und Formenbau, bis hin zur Anordnung und dem Ablauf aller
Prozessschritte in der Produktion. Der Trend geht hin zu integrierten
Verfahren, die aus bislang mehrstufigen Produktionsprozessen einstufige machen und
damit eine besonders effiziente Fertigung mit hohen Margen erlauben.
Erweiterung um neue Werkstoff-Kombinationen Auf der hybridica 2010 werden aber nicht
nur die Verbindungen aus Kunststoff und Metall, sondern neu auch Kunststoff-Kunststoff-
bzw. Keramik-Metall- oder Keramik-Kunststoff-Hybride adressiert werden. „Unabhängig
von den Werkstoffverbünden verfolgen die Hersteller immer das gleiche Ziel:
durch intelligente Kombinationen die jeweiligen Vorteile zu nutzen, Material
und Gewicht einzusparen und mehr oder neue Funktionen zu integrieren“,
erläutert Thomas Rehbein, Stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Neue Technologien
der Messe München GmbH, den erweiterten Ansatz der hybridica. Rehbein weiter: „Wir
haben bei der Vorbereitung der neuen Themen mit vielen Unternehmen gesprochen,
die hybride Bauteile fertigen und die großes Potenzial in Keramik-Hybride sowie
Kunststoff-Kunststoff-Verbindungen sehen. Das war für uns das Signal, hier auf
dem richtigen Weg zu sein.“
Auch die Maschinen- und
Anlagenbauer profitieren von den neuen Materialmöglichkeiten. Denn beim Metall-
oder Keramik-Spritzgießen finden die gleichen Lösungen Anwendung wie bei der
Verwendung von Kunststoff: Präzisions-Spritzgießautomaten, Heißkanalsysteme,
Werkzeug- und Formenbau, Fertigungsautomatisierung etc. Sie finden auf der
hybridica die Abnehmer für ihre Produkte, mit denen sich die Wertschöpfung bei
diesen komplexen Fertigungsverfahren erhöhen lässt.
Plattform auch für neue Zielgruppen Abgerundet wird die hybridica 2010 durch
ein umfangreiches Rahmenprogramm. Bereits das Programm der Premiere 2008 war auf
großes Interesse gestoßen. Das „hybridica Forum“ widmet sich mit
Veranstaltungen und Vorträgen zu den Trends der Fertigungsintegration und zu
aktuellen Projekten der Forschungsinstitute und Universitäten unter anderem dem
Wissenstransfer von Wissenschaft und Wirtschaft. Die „Straße der Exponate“ wird
Hybridstudien und neue Materialkombinationen zeigen, um so Herstellern und den Abnehmern
in den Industriebranchen den „Blick über den Tellerrand“ zu ermöglichen und
diese miteinander ins Gespräch zu bringen. Schließlich wird die „Gläserne
Fertigung“ dem Fachpublikum live Einblick in die automatisierte Fertigung eines
hybriden Bauteils geben.
Rehbein ist überzeugt, dass das
erweiterte Themenspektrum die hybridica in ihrer Funktion als Informations- und
Business-Plattform der Branche weiter stärken wird: „Aussteller und Besucher
der ersten hybridica haben für einen sehr soliden Grundstein gesorgt, den wir
jetzt weiter ausbauen. Die hybridica will Leistungsschau,
Innovationsdrehscheibe und Businessplattform sein, um diese Metall-, Kunststoff-
und Keramik-Experten mit ihren Industriekunden zu vernetzen.“ Diese kommen zwar
nach wie vor überwiegend aus der Elektronik-, Elektrotechnik- und
Automotive-Branche und schätzen die Parallelität zur electronica. Doch
erschließt die hybridica 2010 mit der erweiterten Ausrichtung verstärkt weitere
Branchen wie die IT- und Kommunikationsindustrie, Hersteller Weißer und Brauner
Ware, der Medizin- und Energietechnik, aber auch der Gebäudeinstallations- und
Sanitärtechnik sowie der Konsumartikel- oder der Solarenergieindustrie. Die
hybridica 2010 findet vom 9. – 12. November 2010 parallel zur Weltleitmesse
electronica in Halle C1 in der Neuen Messe München statt.
Wechsel in der Geschäftsführung Zum 1. Januar 2010 hat Norbert
Bargmann die Verantwortung für den Geschäftsbereich „Neue Technologien“ und
somit auch für die hybridica übernommen. Er folgt damit auf Klaus Dittrich, der
zeitgleich zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe München berufen
wurde. Bargmann ist bereits seit Oktober 2001 Mitglied der Geschäftsführung der
Messe München und wurde zum Jahresbeginn zum Stellvertretenden Vorsitzenden der
Geschäftsführung berufen.
Pressekontakt: Kathrin Hagel
Pressereferat hybridica
Messe München GmbH
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E-Mail:
kathrin.hagel@messe-muenchen.de Sven Linge
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